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    Microsoft 365-Migration und Modernisierung der Sicherheitsarchitektur für einen Agrar- und Lebensmittelhersteller

    Digicode ersetzte die ausschließlich passwortbasierte und von Remotedesktop abhängige IT-Umgebung eines Agrar- und Lebensmittelunternehmens mit 120 Mitarbeitenden an zwei Standorten in Europa. Durch die Einführung von Multi-Faktor-Authentifizierung, Conditional-Access-Richtlinien, Endpoint-Management mit Microsoft Intune sowie die Migration zu SharePoint Online entwickelte sich die zuvor reaktive, fragmentierte Infrastruktur zu einem zentral verwalteten Microsoft-365-Arbeitsplatz – mit 100 % MFA-Einführung, 61 eingebundenen Unternehmensgeräten, 77 abgesicherten privaten Geräten und der vollständigen Ablösung der bisherigen Remotedesktop-Umgebung.

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    Überblick

    Die meisten IT-Umgebungen scheitern nicht plötzlich. Risiken entstehen schleichend – durch ein gemeinsam genutztes Benutzerkonto, ein nicht erfasstes Gerät oder einen Dateiserver, der an einem arbeitsreichen Morgen die Verbindung verliert.

    Wenn diesen Problemen schließlich ernsthafte Aufmerksamkeit geschenkt wird, sind die Schwachstellen bereits überall vorhanden.

    Genau so stellte sich die Situation bei einem Agrar- und Lebensmittelunternehmen mit zwei Standorten in der Slowakei und 120 Microsoft-365-Nutzenden dar.

    Das Unternehmen arbeitete mit einer hybriden IT-Umgebung aus lokalem Active Directory und Microsoft 365 – eine Lösung, die in einer früheren Wachstumsphase funktionierte, den aktuellen Anforderungen an die IT-Sicherheit jedoch längst nicht mehr gerecht wurde.

    Benutzeridentitäten waren ausschließlich durch Passwörter geschützt. Für Unternehmensgeräte gab es keine zentrale Inventarisierung. Der Dateizugriff erfolgte über eine Remotedesktop-Umgebung, die regelmäßig ausfiel. Gleichzeitig lehnten Mitarbeitende die vollständige Geräteverwaltung auf ihren privaten Smartphones ab, sodass eine ganze Gerätekategorie mit Zugriff auf Unternehmensdaten außerhalb sämtlicher Sicherheitsrichtlinien blieb.

    Digicode konzipierte und implementierte ein Programm zur Microsoft-365-Migration und Modernisierung der IT-Infrastruktur, das Identitätsmanagement, Endgeräteverwaltung, mobiles Arbeiten und Zusammenarbeit in einer koordinierten Initiative vereinte.

    Das Ergebnis: 100 % MFA-Einführung, 61 Unternehmensgeräte unter Microsoft Intune-Verwaltung, 77 durch Mobile Application Management abgesicherte private Geräte, rund 500 GB nach SharePoint Online migrierte Daten und eine Remotedesktop-Umgebung, die endgültig außer Betrieb genommen wurde.

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    Über den Kunden

    Der Kunde ist ein Agrar- und Lebensmittelunternehmen mit Hauptsitz in Bratislava, Slowakei, und Produktionsstandort in Horné Saliby. Rund 120 Microsoft-365-Nutzende arbeiten an zwei Standorten in den Bereichen Verwaltung, Produktion, Qualitätssicherung, Logistik, Einkauf und Vertrieb.

    Da sich der Betrieb auf zwei Standorte erstreckt, hatte jede IT-Entscheidung standortübergreifende Auswirkungen.

    Die IT-Infrastruktur war schrittweise gewachsen – eine hybride Umgebung aus lokalem Active Directory und Microsoft 365, die in einer früheren Unternehmensphase gut funktionierte, den Sicherheits- und Betriebsanforderungen eines Unternehmens mit wachsender Belegschaft und zunehmendem Remote-Arbeitsanteil jedoch nicht mehr gerecht wurde. Zwei Standorte, mehrere Fachbereiche und eine gemeinsame IT-Umgebung – jedoch ohne zentrales Gerätemanagement, ohne Identitätsschutz über Passwörter hinaus und mit einem Dateifreigabemodell, das die Mitarbeitenden eher umgingen, als sich darauf zu verlassen.

    worker in white protective suit in workshop

    Über Digicode

    Digicode ist ein KI-gestütztes Unternehmen für Produktentwicklung und IT-Beratung sowie Microsoft-Partner mit mehr als 18 Jahren Erfahrung in den Bereichen IT-Consulting, Modern Workplace und Microsoft-365-Implementierungen.

    Digicode konzipiert, entwickelt und modernisiert IT-Umgebungen für Unternehmen, die ihre Legacy-Infrastruktur auf moderne, zentral verwaltete Cloud-Plattformen umstellen möchten – ohne den laufenden Geschäftsbetrieb zu beeinträchtigen. Cloud-Transformation und technologische Modernisierung zählen zu den Kernkompetenzen des Unternehmens. Dabei unterstützt Digicode Organisationen dabei, hybride IT-Landschaften, die sich im Laufe der Zeit von Best Practices entfernt haben, wieder auf ein Sicherheitsniveau zu bringen, das der heutigen Bedrohungslage entspricht.

    Für dieses Projekt nutzte Digicode seine Expertise in den Bereichen Cloud-Migration, Microsoft Dynamics und Microsoft-Plattformen, um ein Microsoft-365-Modernisierungsprogramm umzusetzen, das Identitätsmanagement, Endpoint-Management, mobile Sicherheit und die Migration zu SharePoint Online in einer koordinierten Gesamtinitiative vereinte – statt als eine Reihe voneinander unabhängiger IT-Projekte

    man in wireless headphones with laptop

    Die Situation

    Sicherheitslücken in der IT treten selten isoliert auf – sie sind meist miteinander verknüpft und erschweren sich gegenseitig. Werden Identitäten geschützt, ohne die Endgeräte einzubeziehen, bleiben diese weiterhin unverwaltet. Werden Endgeräte verwaltet, ohne mobile Geräte zu berücksichtigen, bleiben private Smartphones außerhalb des Sicherheitsperimeters. In diesem Unternehmen trafen all diese Herausforderungen gleichzeitig zusammen.

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      Identitäten ausschließlich durch Passwörter geschützt

      Es gab weder Multi-Faktor-Authentifizierung noch Conditional-Access-Richtlinien. Jedes Benutzerkonto war nur ein kompromittiertes Passwort von einem vollständigen Netzwerkzugriff entfernt. In einer Arbeitsumgebung mit zunehmender Remote-Arbeit und immer häufigeren Zugriffen außerhalb des Büros wuchs dieses Risiko Woche für Woche unbemerkt weiter.

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      Keine Transparenz über Unternehmensgeräte

      Das Unternehmen verfügte weder über ein vollständiges Inventar seiner Windows-Geräte noch über eine verlässliche Zuordnung der Geräte zu den jeweiligen Mitarbeitenden. Die Gerätezuordnung war nicht dokumentiert, der Compliance-Status wurde nicht überwacht, und Sicherheitsrichtlinien konnten auf Endgeräten, die nie systematisch erfasst worden waren, nicht konsequent durchgesetzt werden. Bereits während der ersten Analyse erwies sich dies als eine der größten Schwachstellen des Projekts – und als Grundlage für alle weiteren Modernisierungsmaßnahmen.

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      Dateizugriff abhängig von einer Remotedesktop-Umgebung

      Der gemeinsame Zugriff auf Dateien erfolgte über eine Remotedesktop-Umgebung. Sie funktionierte – bis sie es nicht mehr tat, und zwar regelmäßig genug, um den Arbeitsalltag spürbar zu beeinträchtigen. Gleichzeitig verursachte die Umgebung laufende Hosting- und Wartungskosten, ohne einen entsprechenden Sicherheitsgewinn zu bieten. Zudem fehlte jede Nachvollziehbarkeit darüber, wer auf welche Dateien zugegriffen hatte. Statt sich auf diese Lösung zu verlassen, entwickelten die Mitarbeitenden eigene Umgehungswege für den Dateiaustausch.

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      Private Geräte außerhalb des Sicherheitsperimeters

      Die Mitarbeitenden nutzten ihre privaten Smartphones für geschäftliche E-Mails und die interne Kommunikation. Als sie aufgefordert wurden, eine vollständige Mobile-Device-Management-Lösung zu akzeptieren, lehnten viele dies verständlicherweise ab – schließlich hätte die IT damit umfassende Kontrolle über ihre privaten Geräte erhalten. Dadurch entstand eine Gerätekategorie mit direktem Zugriff auf Unternehmensdaten, die vollständig außerhalb aller Sicherheitsrichtlinien lag. Weder konnten Sicherheitsrichtlinien durchgesetzt noch Unternehmensdaten selektiv entfernt werden, wenn ein Gerät verloren ging oder Mitarbeitende das Unternehmen verließen.

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      Keine Nachvollziehbarkeit von Dokumentenzugriffen

      Für den Zugriff auf Dokumente, deren Freigabe und Governance gab es keine zentrale Transparenz. Das Unternehmen konnte nicht zuverlässig nachvollziehen, wer auf welche Datei wann zugegriffen hatte oder ob dieser Zugriff überhaupt berechtigt war – eine Compliance- und Governance-Lücke, die sich mit jedem Monat weiter vergrößerte.

    Multi-Faktor-Authentifizierung
    und Conditional-Access-Richtlinien

    Für alle 120 Nutzenden wurde eine Multi-Faktor-Authentifizierung mit Microsoft Authenticator als verpflichtendem zweiten Faktor eingeführt. Zusätzlich implementierte Digicode Conditional-Access-Richtlinien, die jeden Anmeldeversuch anhand der Benutzeridentität, des Compliance-Status des Geräts und des Anmeldeorts bewerten, bevor der Zugriff auf Unternehmensressourcen gewährt wird. Mit Self-Service Password Reset sowie einer auf Sicherheitsgruppen basierenden Zugriffsverwaltung wurde die Authentifizierungs- und Zugriffsverwaltung auf den aktuellen Enterprise-Standard gebracht. Alle Mitarbeitenden mussten die neuen Sicherheitsmaßnahmen übernehmen, bevor sie weiterhin auf Unternehmensressourcen zugreifen konnten.

    Endpoint-Management mit Microsoft Intune

    Nach dem Upgrade auf Microsoft 365 Business Premium integrierte Digicode 61 Windows-Unternehmensgeräte in Microsoft Intune und schuf damit erstmals ein zentrales Geräteinventar. Für alle verwalteten Geräte wurden Compliance-Richtlinien, BitLocker-Laufwerksverschlüsselung und Microsoft Defender for Business eingeführt. Darüber hinaus wurden Endpoint-Detection-and-Response-Funktionen (EDR) für sämtliche verwalteten Endgeräte aktiviert. Dort, wo bereits Gruppenrichtlinien (Group Policy Objects, GPOs) im Einsatz waren, blieb ein hybrider Verwaltungsansatz bestehen.

    Mobile Application Management
    ohne vollständige Geräteverwaltung

    Die Herausforderung rund um private Endgeräte wurde durch Mobile Application Management (MAM) gelöst – ohne eine vollständige Einbindung in ein Mobile Device Management (MDM). Outlook und Microsoft Teams auf den privaten Smartphones der Mitarbeitenden wurden so abgesichert, dass Unternehmensdaten geschützt und bei Bedarf selektiv entfernt werden konnten, ohne die Kontrolle über das gesamte Gerät zu übernehmen. Die Mitarbeitenden akzeptierten diese Lösung, weil sie die Kontrolle über ihre privaten Geräte nicht an die IT abgeben mussten. Genau dieser Unterschied sorgte dafür, dass die Einführung erfolgreich verlief und nicht ins Stocken geriet.

    Migration zu SharePoint Online als
    Ersatz für die Remotedesktop-Umgebung

    Digicode konzipierte und implementierte rund 20 SharePoint-Websites mit strukturierten Dokumentbibliotheken, bereichsspezifischen Berechtigungen und einem auf Sicherheitsgruppen basierenden Zugriffskonzept. Für Partner und externe Beteiligte wurde eine eigene Kollaborationsplattform eingerichtet. Ergänzend entstand ein Kommunikationsportal mit zentraler Navigation. Anschließend migrierte Digicode rund 500 GB Unternehmensdaten aus der bisherigen Speicherumgebung nach SharePoint Online und nahm die Remotedesktop-Umgebung vollständig außer Betrieb.

    Die Lösung

    Digicode konzipierte und implementierte ein Microsoft-365-Migrations- und Sicherheitsmodernisierungsprogramm, das Identitätsmanagement, Endpoint-Management, mobile Sicherheit und Zusammenarbeit als eine koordinierte Gesamtinitiative vereinte.

    Vorher und Nachher

    So veränderte der Wechsel zu einem zentral verwalteten Microsoft-365-Arbeitsplatz den operativen Alltag:

    Bereich

    Vorher

    Nachher

    Identitätsschutz

    Zugriff ausschließlich per Passwort – keine Multi-Faktor-Authentifizierung, keine Conditional-Access-Richtlinien

    100 % Multi-Faktor-Authentifizierung eingeführt, Conditional Access prüft jede Anmeldung

    Geräteverwaltung

    Kein Geräteinventar, keine Compliance-Überwachung, keine dokumentierte Gerätezuordnung

    61 Geräte zentral in Microsoft Intune registriert und verwaltet

    Private Geräte

    Unverwaltet – vollständiges Mobile Device Management wurde von den Mitarbeitenden abgelehnt

    77 Geräte durch Mobile Application Management abgesichert

    Dateifreigabe

    Remotedesktop-Umgebung mit regelmäßigen Ausfällen

    SharePoint Online – rund 20 zentral verwaltete Websites mit bereichsspezifischen Berechtigungen

    Unternehmensdaten

    Rund 500 GB auf einer Legacy-Infrastruktur ohne Nachvollziehbarkeit von Dokumentzugriffen

    Nach SharePoint Online migriert – zentral verwaltet, Compliance-konform und revisionssicher

    Infrastrukturkosten

    Hosting- und Wartungskosten für die Remotedesktop-Umgebung ohne entsprechenden Sicherheitsgewinn

    Legacy-Umgebung vollständig außer Betrieb genommen

    Bereich

    Identitätsschutz

    Vorher

    Zugriff ausschließlich per Passwort – keine Multi-Faktor-Authentifizierung, keine Conditional-Access-Richtlinien

    Nachher

    100 % Multi-Faktor-Authentifizierung eingeführt, Conditional Access prüft jede Anmeldung

    Bereich

    Geräteverwaltung

    Vorher

    Kein Geräteinventar, keine Compliance-Überwachung, keine dokumentierte Gerätezuordnung

    Nachher

    61 Geräte zentral in Microsoft Intune registriert und verwaltet

    Bereich

    Private Geräte

    Vorher

    Unverwaltet – vollständiges Mobile Device Management wurde von den Mitarbeitenden abgelehnt

    Nachher

    77 Geräte durch Mobile Application Management abgesichert

    Bereich

    Dateifreigabe

    Vorher

    Remotedesktop-Umgebung mit regelmäßigen Ausfällen

    Nachher

    SharePoint Online – rund 20 zentral verwaltete Websites mit bereichsspezifischen Berechtigungen

    Bereich

    Unternehmensdaten

    Vorher

    Rund 500 GB auf einer Legacy-Infrastruktur ohne Nachvollziehbarkeit von Dokumentzugriffen

    Nachher

    Nach SharePoint Online migriert – zentral verwaltet, Compliance-konform und revisionssicher

    Bereich

    Infrastrukturkosten

    Vorher

    Hosting- und Wartungskosten für die Remotedesktop-Umgebung ohne entsprechenden Sicherheitsgewinn

    Nachher

    Legacy-Umgebung vollständig außer Betrieb genommen

    Ergebnisse

    So sieht Sicherheit in der Praxis aus

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    Jedes Unternehmensgerät zentral erfasst

    61 Windows-Unternehmensgeräte sind inzwischen in Microsoft Intune eingebunden – erstmals verfügt das Unternehmen über ein vollständiges, zentral verwaltetes Geräteinventar. Compliance-Überwachung, BitLocker-Laufwerksverschlüsselung sowie Microsoft Defender for Business mit Endpoint Detection and Response schützen nun jedes verwaltete Endgerät.

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    Remotedesktop ersetzt, Daten in SharePoint Online

    Rund 500 GB Unternehmensdaten befinden sich heute in SharePoint Online, verteilt auf etwa 20 zentral verwaltete SharePoint-Websites. Rund 100 Mitarbeitende arbeiten nicht länger über die Remotedesktop-Umgebung. Die Legacy-Umgebung wurde vollständig außer Betrieb genommen – ebenso entfielen die damit verbundenen Hosting- und Wartungskosten.

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    Erstmals vollständiges Geräteinventar

    Vor Projektbeginn existierte keine verlässliche Übersicht darüber, welche Unternehmensgeräte im Einsatz waren und wem sie zugeordnet waren. Heute ist die Gerätezuordnung dokumentiert, der Compliance-Status wird kontinuierlich überwacht, und die IT verfügt erstmals über vollständige Transparenz über sämtliche verwalteten Endgeräte.

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    Private Geräte in den Sicherheitsperimeter integriert

    77 private Mobilgeräte sind durch Mobile Application Management abgesichert. Unternehmensdaten in Outlook und Microsoft Teams werden geschützt und können bei Bedarf selektiv entfernt werden – ohne dass eine vollständige Geräteverwaltung erforderlich ist, die die Mitarbeitenden zuvor abgelehnt hatten.

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    100 % Multi-Faktor-Authentifizierung

    Alle rund 120 Nutzenden authentifizieren sich jetzt per Multi-Faktor-Authentifizierung. Jeder Anmeldeversuch wird zusätzlich durch Conditional Access überprüft. Das Risiko einer ausschließlich passwortbasierten Authentifizierung wurde vollständig beseitigt.

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    Geringere Infrastrukturkosten

    Mit der Außerbetriebnahme der Remotedesktop-Umgebung entfiel ein Kostenfaktor, der den Betriebsaufwand erhöhte, ohne einen entsprechenden Sicherheitsgewinn zu bieten. Gleichzeitig verringerte sich die Komplexität der IT-Infrastruktur.

    Warum das wichtig ist

    Sicherheitslücken werden selten im Rahmen eines Audits sichtbar. Sie zeigen sich erst dann, wenn etwas schiefläuft – wenn ein Phishing-Angriff über kompromittierte Zugangsdaten Netzwerkzugriff ermöglicht, ein unverschlüsselter Laptop verloren geht oder niemand nachvollziehen kann, wer auf eine freigegebene Datei zugegriffen hat.

    Häufig entsteht eine solche Situation, weil eine IT-Umgebung schrittweise gewachsen ist. Jede neue Maßnahme löst ein konkretes Problem, ohne das Gesamtsystem im Blick zu haben. Identitäten werden geschützt, Endgeräte bleiben unverwaltet. Die Zusammenarbeit wird modernisiert, doch die Governance zieht nicht nach. Die eigentlichen Schwachstellen liegen an den Schnittstellen – und genau dort sind Unternehmen tatsächlich angreifbar.

    Identitäten, Endgeräte und Unternehmensdaten als drei Bestandteile derselben Herausforderung zu behandeln – statt als drei voneinander getrennte IT-Projekte – war der entscheidende Faktor für ein dauerhaft tragfähiges Ergebnis. Heute ist jedes Gerät erfasst, jede Anmeldung wird überprüft und jede Datei hat einen verantwortlichen Eigentümer sowie eine vollständige Nachvollziehbarkeit.

    Genau darin liegt der Unterschied zwischen der Hoffnung, dass nichts schiefläuft, und der Gewissheit, es zu erkennen, falls es doch passiert.

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    Warum das Projekt erfolgreich war

    Für nachhaltige Sicherheit entwickelt – nicht nur für eine erfolgreiche Einführung

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    Microsoft 365 Business Premium
    als Sicherheitsplattform genutzt

    Das Unternehmen nutzte bereits Microsoft 365. Wie bei vielen Organisationen blieb jedoch ein erheblicher Teil der bereits bezahlten Funktionen ungenutzt. Durch das Upgrade auf Microsoft 365 Business Premium und die vollständige Einführung von Microsoft Intune, Microsoft Defender for Business sowie der Sicherheitsfunktionen von Microsoft Entra ID wurde eine bislang nur teilweise genutzte Produktivitätslösung zu einer Enterprise-Sicherheitsplattform. Die Kosten der Modernisierung wurden teilweise durch die Außerbetriebnahme der Remotedesktop-Infrastruktur ausgeglichen.

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    Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit
    gemeinsam gedacht

    Am deutlichsten zeigte sich dieser Ansatz bei den mobilen Endgeräten. Die Mitarbeitenden hatten eine vollständige Einbindung ihrer privaten Smartphones in ein Mobile Device Management bereits abgelehnt – und daran hätte auch eine andere Kommunikation nichts geändert. Mobile Application Management bot denselben Schutz für Unternehmensdaten, ohne die Kontrolle über private Geräte zu übernehmen. Genau deshalb wurde die Lösung akzeptiert. Sicherheitsmaßnahmen, die berechtigte Bedenken der Nutzenden berücksichtigen, werden auch tatsächlich angenommen.

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    Identitäten, Geräte und Daten als
    gemeinsame Herausforderung betrachtet

    Bei der Modernisierung von IT-Umgebungen besteht häufig die Versuchung, einzelne Maßnahmen auf mehrere Budgetzyklen zu verteilen – in diesem Jahr Identitätsmanagement, im nächsten Endpoint-Management und die Modernisierung der Zusammenarbeit erst später. Dieser Ansatz hinterlässt Sicherheitslücken an den Übergängen zwischen den einzelnen Bereichen – genau dort, wo Sicherheitsrisiken entstehen. Die gemeinsame Umsetzung aller drei Themen in einer einzigen Initiative sorgte für eine konsistente Gesamtlösung statt einer Ansammlung isolierter Einzelmaßnahmen.

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    Zuerst ein solides Fundament schaffen

    Bevor Compliance-Richtlinien eingeführt wurden, entstand zunächst ein vollständiges Geräteinventar. Identitätsschutzmaßnahmen wurden umgesetzt, bevor das Endpoint-Management darauf aufbaute. Jede Phase baute auf der vorherigen auf. Genau dieser Ansatz unterscheidet ein System, das langfristig Bestand hat, von einer Lösung, die später erneut grundlegend überarbeitet werden muss.

    Umsetzung

    Das Modernisierungsprogramm folgte einer klar definierten Reihenfolge. Anstatt mehrere Maßnahmen parallel zu starten, wurde zunächst eine solide Grundlage geschaffen.

    Analyse zu Beginn

    Zu Beginn erfolgten eine umfassende Analyse der bestehenden IT-Umgebung, die Erstellung eines vollständigen Geräteinventars sowie die Entwicklung einer Modernisierungsstrategie auf Basis der tatsächlich vorhandenen Schwachstellen – nicht auf Grundlage allgemeiner Annahmen über eine Standardimplementierung.

    Identitätsschutz vor dem Zugriff

    Microsoft Entra ID wurde zunächst mit Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA), Conditional Access und Self-Service Password Reset (SSPR) eingerichtet, bevor weitere Projektmaßnahmen umgesetzt wurden. Alle Mitarbeitenden mussten Microsoft Authenticator aktivieren, bevor sie weiterhin auf Unternehmensressourcen zugreifen konnten.

    Endgeräte zentral verwaltet

    Die Windows-Unternehmensgeräte wurden in Microsoft Intune aufgenommen und dabei mit Compliance-Richtlinien, BitLocker-Laufwerksverschlüsselung sowie Microsoft Defender for Business ausgestattet, bevor die Absicherung privater Endgeräte begann.

    Private Geräte abgesichert

    Für private Smartphones wurde Mobile Application Management (MAM) implementiert. Outlook und Microsoft Teams wurden geschützt, ohne dass die Geräte vollständig in ein Mobile Device Management eingebunden werden mussten. Die Einführung war erfolgreich, weil die Anforderungen an die Mitarbeitenden angemessen waren.

    Zusammenarbeit modernisiert

    Rund 20 SharePoint-Websites wurden eingerichtet, etwa 500 GB Unternehmensdaten aus der Legacy-Speicherumgebung nach SharePoint Online migriert und die Remotedesktop-Umgebung vollständig außer Betrieb genommen.

    Ausblick

    Mit der Modernisierung wurde eine stabile Grundlage für weitere Investitionen geschaffen.

    Geplant sind unter anderem: die Einführung von Microsoft Purview Information Protection und Data Loss Prevention (DLP), die Automatisierung von Onboarding- und Offboarding-Prozessen für Mitarbeitende, die schrittweise Einbindung weiterer Geräte in Microsoft Intune, die Modernisierung der VPN-Infrastruktur und sicherer Netzwerkzugänge sowie der Ausbau des Compliance-Monitorings. Viele dieser Maßnahmen knüpfen an Digicodes umfassende Expertise in den Bereichen Enterprise-KI-Lösungen und Data Engineering an, wo Automatisierung und Datenanalyse die operativen Möglichkeiten der Microsoft-365-Sicherheitsplattform gezielt erweitern.

    Alle geplanten Maßnahmen bauen auf der bereits etablierten Infrastruktur für Identitäts-, Geräte- und Daten-Governance auf. Dadurch wird jeder weitere Ausbauschritt deutlich weniger komplex, als er ohne dieses Fundament gewesen wäre.

    Die wichtigsten Erkenntnisse

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      Die Kombination aus Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) und Conditional Access schließt die Sicherheitsrisiken, die eine ausschließlich passwortbasierte Authentifizierung nicht verhindern kann

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      Effektives Endpoint-Management mit Microsoft Intune setzt zunächst ein vollständiges Geräteinventar voraus – Compliance kann nicht für Geräte durchgesetzt werden, die nicht dokumentiert sind

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      Mobile Application Management (MAM) löst die Herausforderungen von Bring Your Own Device (BYOD), die eine vollständige MDM-Einbindung häufig mit sich bringt – derselbe Schutz für Unternehmensdaten bei angemessenem Eingriff

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      Eine Migration zu SharePoint Online ist weit mehr als ein reiner Dateiumzug. Sie bietet die Möglichkeit, Governance, Berechtigungen und Nachvollziehbarkeit aufzubauen, die Legacy-Dateifreigabeumgebungen nie geboten haben

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      Werden Identitäten, Endgeräte und Unternehmensdaten als eine gemeinsame Modernisierungsinitiative behandelt, lassen sich die Sicherheitslücken schließen, die getrennte, aufeinanderfolgende Projekte an den Schnittstellen hinterlassen

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      Microsoft 365 Business Premium umfasst bereits die meisten Funktionen, die mittelständische Unternehmen für Enterprise-Sicherheit benötigen. Die eigentliche Herausforderung liegt in der Implementierung – nicht in der Lizenzierung

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    Lassen Sie uns sprechen

    Erleben Sie, was möglich ist, wenn Microsoft 365 endlich so eingerichtet wird, wie es Ihre Sicherheitsstrategie tatsächlich erfordert

    Strategie entdecken

    FAQ

    • Was versteht man unter Microsoft-365-Sicherheit?

      Microsoft-365-Sicherheit umfasst Identitätsschutz, Endpoint-Management, Bedrohungserkennung und Daten-Governance innerhalb der Microsoft-365-Plattform. In vielen Unternehmen stehen Sicherheitsfunktionen wie Conditional Access, Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA), Microsoft Defender oder Microsoft Intune zwar bereits zur Verfügung, werden jedoch nicht vollständig genutzt. Microsoft-365-Sicherheit bedeutet, diese Funktionen vollständig zu aktivieren und korrekt zu konfigurieren – nicht lediglich über ein Microsoft-365-Abonnement zu verfügen.

    • Wie funktioniert eine Microsoft-365-Migration?

      Eine Microsoft-365-Migration umfasst die Übertragung von Daten, Benutzerkonten und Workloads aus bestehenden Systemen in die Cloud-Infrastruktur von Microsoft. Dazu gehören in der Regel die Migration von E-Mails, die Überführung von Daten nach SharePoint Online – beispielsweise aus Dateiservern oder Remotedesktop-Umgebungen – sowie die Einführung moderner Authentifizierungsverfahren. Ein strukturierter Migrationsansatz stellt zunächst den Identitätsschutz sicher und reduziert dadurch Sicherheitsrisiken während der Umstellung. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass die neue Umgebung von Beginn an zentral verwaltet wird.

    • Was sind Conditional-Access-Richtlinien in Microsoft 365?

      Conditional-Access-Richtlinien sind Regeln in Microsoft Entra ID, die jeden Anmeldeversuch anhand definierter Kriterien wie Benutzeridentität, Gerätestatus, Standort und Risikosignalen überprüfen, bevor der Zugriff auf Unternehmensressourcen gewährt wird. Anstatt sich ausschließlich auf ein korrektes Passwort zu verlassen, kann Conditional Access eine Multi-Faktor-Authentifizierung verlangen, den Zugriff auf konforme Geräte beschränken oder Anmeldungen aus nicht vertrauenswürdigen Standorten blockieren. Es zählt zu den wirkungsvollsten Sicherheitsmechanismen für Identitäten in Microsoft 365.

    • Was ist Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA)?

      Bei der Multi-Faktor-Authentifizierung müssen Nutzende ihre Identität zusätzlich zum Passwort durch einen zweiten Faktor bestätigen – beispielsweise über eine Benachrichtigung in einer Authenticator-App oder einen Sicherheitscode. Dadurch reicht ein gestohlenes oder durch Phishing erbeutetes Passwort allein nicht aus, um Zugriff auf Unternehmenssysteme zu erhalten. MFA gilt als eine der effektivsten Sicherheitsmaßnahmen und bildet heute die Grundlage für den Schutz von Benutzeridentitäten und Unternehmensdaten.

    • Was ist Endpoint-Management in Microsoft 365?

      Endpoint-Management in Microsoft 365 ermöglicht die zentrale Verwaltung und Überwachung von Windows-PCs, Laptops und mobilen Endgeräten über Microsoft Intune. IT-Teams können Compliance-Richtlinien durchsetzen, Anwendungen bereitstellen, Verschlüsselung verwalten und den Zustand der Geräte über eine zentrale Konsole überwachen. Für Unternehmen ohne vollständiges Geräteinventar schafft Intune häufig erstmals Transparenz darüber, welche Geräte im Einsatz sind und ob sie die Sicherheitsanforderungen erfüllen.

    • Was ist Microsoft Defender for Business?

      Microsoft Defender for Business ist eine Sicherheitslösung für Endgeräte, die speziell für kleine und mittelständische Unternehmen entwickelt wurde. Sie bietet Schutz vor Bedrohungen, reduziert Angriffsflächen, stellt Endpoint Detection and Response (EDR) bereit und unterstützt automatisierte Untersuchungen von Sicherheitsvorfällen. Defender for Business ist Bestandteil von Microsoft 365 Business Premium und arbeitet nahtlos mit Microsoft Intune zusammen, sodass Sicherheitsrichtlinien und Bedrohungsüberwachung zentral verwaltet werden können.

    • Was bedeutet Endpoint Detection and Response (EDR)?

      Endpoint Detection and Response (EDR) überwacht Endgeräte kontinuierlich auf verdächtige Aktivitäten, erkennt Anomalien und unterstützt die Untersuchung sowie Reaktion auf Sicherheitsvorfälle. Im Gegensatz zu klassischen Antivirenlösungen identifiziert EDR auch Bedrohungen, die vorhandene Schutzmechanismen bereits umgangen haben. IT-Teams erhalten dadurch die notwendige Transparenz, um Sicherheitsvorfälle nachzuvollziehen und deren Auswirkungen gezielt einzudämmen. Microsoft Defender for Business enthält EDR als Bestandteil von Microsoft 365 Business Premium.

    • Was ist eine SharePoint-Online-Migration?

      Eine SharePoint-Online-Migration bezeichnet die Übertragung von Unternehmensdaten aus lokalen Dateiservern, Netzlaufwerken oder Legacy-Umgebungen – einschließlich Remotedesktop-basierter Speicherlösungen – nach SharePoint Online in Microsoft 365. Eine professionell durchgeführte Migration schafft zentral verwaltete Dokumentbibliotheken, bereichsspezifische Berechtigungen, externe Kollaborationsbereiche sowie umfassende Auditfunktionen. Sie ersetzt kostenintensive und schwer abzusichernde Altsysteme durch eine moderne, cloudbasierte Lösung.

    • Was bedeutet Modernisierung der IT-Infrastruktur?

      Die Modernisierung der IT-Infrastruktur beschreibt den Ersatz veralteter Systeme, Werkzeuge und Prozesse durch moderne Cloud-Lösungen, die sicherer, einfacher zu verwalten und wirtschaftlicher sind. Im Microsoft-365-Umfeld bedeutet dies in der Regel die Ablösung lokaler Server, Remotedesktop-Umgebungen und unverwalteter Geräteflotten zugunsten einer zentral gesteuerten Cloud-Infrastruktur mit integriertem Identitätsschutz, Endpoint-Compliance und Daten-Governance.

    • Was versteht man unter Cloud-Transformation?

      Cloud-Transformation bezeichnet den Übergang von lokalen IT-Infrastrukturen zu cloudbasierten Diensten und Plattformen. Im Microsoft-365-Umfeld umfasst dies die Verlagerung von Identitätsmanagement, Gerätesicherheit, Zusammenarbeit und Compliance-Überwachung in die Microsoft-Cloud – ohne Abhängigkeit von lokalen Servern. Für mittelständische Unternehmen bietet Microsoft 365 Business Premium Enterprise-Sicherheit und Governance bei überschaubaren Kosten und geringer Komplexität.

    • Wie geht Digicode bei der Modernisierung der Microsoft-365-Sicherheit vor?

      Digicode betrachtet Identitätsmanagement, Endpoint-Management und Daten-Governance als eine gemeinsame Modernisierungsinitiative und nicht als voneinander getrennte Projekte. Als Microsoft-Partner mit mehr als 18 Jahren Erfahrung entwickelt Digicode Lösungen, die Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit miteinander verbinden. Durch die abgestimmte Einführung von Conditional Access, Microsoft Intune und SharePoint Online werden Sicherheitslücken geschlossen, die bei isolierten Einzelprojekten häufig bestehen bleiben.

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